Dieser kleine Zoo im Süden Jütlands kann trotz seiner kleinen Fläche als ein
Artensammelzoo gesehen werden.
Im Bestand sind 125 Arten bei ca 4 ha Gelände.
Die Tiere werden zumeist paarweise oder in Gruppen gehalten!
Begehbare Häuser gibt es keine, doch wurden vielerorts Schutzdächer für schlechtere
Witterungen aufgestellt.
Die ersten Tiergehege begegnen uns bereits hinter dem Parkplatz.
Dort leben Hirschziegenantilopen und Guanako´s.
Nahe diesen liegt der nur zur Hauptsaison genutze Eingang.
In der Nebensaison sind die ersten Anlagen gratis zu betrachten.
Hier treffen wir neben den Böhmzebra´s auf die derzeit einzigen
Takine Dänemarks: Mishmitakine aus der Nachzucht des Berliner Tierparks.
Diese zeigten sich ganztägig aktiv, vermutlich eine Folge der Fütterungserlaubnis.
Vor dem Nebensaisoneingang begegnen uns noch einige Haustiere in Form von Shetlandponies,
Nubische Ziege und Kamerunschafe. Gegenüber finden wir je eine Anlage für Lama´s und
Mara´s. Der Zugang wird flankiert von einer Zooschule und einem Stallgebäude.
Dem Eingang vorgelagert ist eine erste Käfigreihe zum obigen Stall.
Der Einlass fungiert zudem als Imbiss und Zooshop.
In den Käfigen finden wir neben den Grünen Meerkatzen, Sechsbinden-Gürteltiere,
Weisskopfmaki´s, Europäische Wildkatzen und Quastenstachler.
Diesen älteren Gebilden folgt im rechten Winkel eine jüngere Voliere für Graue Pfaufasane.
Viele Gehegeschilder ziert ein zusätzlicher gelber Aufkleber - "Einzigste in Dänemark"!
Die Rothörnchen bewohnen eine hohe turmartige Voliere gegenüber der Pfaufasane neben
der überdachten Picknickecke.
Fortsetzung finden die Pfaufasane in dieser Aneinenderreihung älterer
Papageienvolieren. Hier gibt es ebenfalls manche Rarität wie die
Maximilianspapageien zu finden.
Gegenüber dieser Reihe finden wir den Freiluftbeköstigungsbereich.
An den Papageien schliessen sich jüngere Anlagen für Krallenäffchen an.
Hier leben je eine Lisztäffchen- und Rothandtamarinfamilie.
Von zwei Seiten einsehbar ist eine folgende Grossvoliere.
Neben Weissstörchen finden wir hier Kronenkranich, Heiliger Ibis,
Helmperlhuhn und Blauer Pfau! Eine offene Teichanlage im Schatten dichter
Vegetation beherbergt gegenüber Trauerschwäne.
Es folgt eine weitere Armada unterschiedlich gestalteter Volierenreihen.
Der rechts gelegene Komplex beherbergt in den Flügelanlagen Katta´s und Hutaffen.
An der Front besteht eine Kleinvoliere für Totenkopfäffchen.
Gegenüber liegt ein zentrales Stallgebäude umgeben von zahlreichen holzgerahmten
Aussenkäfigen für Primaten und Kleinkatzen.
Die verzinkten Anlagen beherbergt die ansehnliche Vogelsammlung.
Doch dient der erste Trakt vorwiegend kleinen Säugern als Auslauf.
So finden wir hier Tammarwallaby, Fuchsmanguste, Erdmännchen, Prairiehündchen,
Previost-Schönhörnchen, eine weitere Lisztäffchengruppe und Bürstenschwanz-
Rattenkänguru´s! In ersterer leben zusätzlich Mexikanische Sperlinge, in letztgenanter
Anlage Dreifarbglanzstare.
Königsglanzstare leiten anschliessend den Vogelbereich im zweiten Trakt ein.
Raritäten im Vogelsektor sind neben Omai- und Rotkopfhäherlinge der Mandarinstar
und das Chinesische Bambushuhn. Den Abschluss findet dieser Komplex mit vier
Kleineulenformen im dritten Trakt.
Gegenüber liegt der Affen-Katzen-Trakt. Dieser Weg wird zunächst von Haubenlanguren
und Guereza´s begleitet, mit je einer Agutiform (Grau- und Goldaguti)
als Bodenbesatz. Diesen folgen Karakal und Oman-Falbkatze.
Da letztere weniger klettert wie andere Felide, nutzen hier Greifstachler den
oberen Gehegebereich.
Wir durchschlendern einen Grüngürtel, dem weitere Freigehege folgen.
Hier sehen wir die Zwergzebu´s. In ihrem Stall finden zudem noch Halsband- und
Weissbartpekari´s eine Unterkunft.
Sie bewohnen die Anlagen dahinter und rechts der Rinder.
Gegenüber lebt ein Rudel Rothunde mit ihrem Nachwuchs.
Diese sind ebenfalls in Dänemark ausschliesslich nur hier zu sehen.
Bei dieser Kopfstärke könnte es sich allerdings bald ändern!
Für dieses Bild haben wir die folgende Wegeschlaufe bereits hinter uns gebracht.
Wir sehen darauf im Hintergrund die einzigste Pinselohrschweinehaltung Dänemarks.
Linkerhand schliesst sich eine Freianlage für Mähnenspringer an.
Im Vordergrund wird auf einer ehemaligen Ziegenweide bereits an der Neuheit 2010
gearbeitet, einem neuen Kleinkatzenkomplex!
Im Rücken haben wir hingegen die Hauptneuheit des laufenden Jahres.
Der Grosskatzenkomplex bestehend aus vier Einzelanlagen.
Je zwei beherbergen Jaguare und Persische Leoparden.
Beide Formen sollen in Dänemark wiederum ausschliesslich hier zu sehen sein.
Hinter dem Grün zur Linken verbirgt sich ein weiterer Kleinsäugerbereich mit fünf
offenen Anlagen für eine dritte Agutiform (Azzara), zwei Biberarten, Erdmännchen
und Waschbären. Zur Rechten teilt eine Alpakaanlage den Weg nahe der Zebu´s.
Wir passieren abermals den Grüngürtel und kommen nach einer weiteren Krallenaffenanlage
zu den restlichen Aussenkäfigen des Primaten-Kleinkatzen-Hauses.
Das Krallenaffenhaus beherbergt Zwergseidenäffchen, Spornschildkröten und als
weitere ungewöhnliche Vergesellschaftung: Eine zweite Rothandtamaringruppe mit
Fenneks! Serval und Weisshandgibbon runden schliesslich den Besatz des zweiten Hauses ab.
Gegenüber der Krallenäffchen schliessen zwei weitere Freianlagen unseren Rundgang ab.
Hier leben Parmawallabies und Chinesische Muntjaks. Zudem gibt es hier noch ein
Streichelgehege mit Zwergziegen und einen Kinderspielplatz.
Damit sind wir wieder am Kiosk angelangt!
Der Skærup Mini Zoo wurde im Jahre 2000 eröffnet und wird privat als Familienbetrieb
geführt! Jährlich zählt er etwa 70.000 Besucher.
Gelegen ist er Skærup etwa halbwegs zwischen Vejle und Fredericia im Südosten Jütlands (Jylland).
Offizielle Homepage
Autor: Locke